{"id":264,"date":"2015-06-22T17:53:42","date_gmt":"2015-06-22T15:53:42","guid":{"rendered":"http:\/\/syntrofos.de\/wb\/?p=264"},"modified":"2019-01-10T13:25:06","modified_gmt":"2019-01-10T11:25:06","slug":"15-17-06-2015-calgary","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.syntrofos.de\/?p=264","title":{"rendered":"15. &#8211; 17.06.2015 Calgary"},"content":{"rendered":"<p> Am 15. fahren wir in die Stadt um uns ein bisschen umzuschauen und um einen Karton f\u00fcr Geralds Fahrrad zu besorgen. Wir laufen die Fu\u00dfg\u00e4ngerzone einmal komplett ab, und biegen dann nach S\u00fcden ab, um zu einem Outdoor Laden und zu einem Bike Shop zu gehen, von denen wir wissen, dass die da sind.<\/p>\n<p>Allerdings wird Gerald bereits in der Fahrradabteilung des MEC f\u00fcndig, und ergattert einen ca. 140x70x20 cm3 gro\u00dfen Karton.<\/p>\n<p>Er bringt den Karton Mit S-Bahn und Bus nach Hause, ich mach noch eine kleine Runde durch die Stadt. Unter anderem schaue ich mir Chinatown an. Zwei oder drei Bl\u00f6cke die zu 90% aus asiatischen Restaurants und Lebensmittelm\u00e4rkten bestehen. Da k\u00f6nnte man bestimmt ein paar leckere Happen finden.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem bin ich zum YMCA in Downtown gegangen, in der Hoffnung eine vern\u00fcnftige Unterkunft f\u00fcr die zwei oder drei Tage zu finden, die ich nach Geralds Abreise noch in Calgary verbringen m\u00f6chte. Doch der zentral gelegene Ableger des YMCA bietet nur Schwimmen und Fitness, keine Unterk\u00fcnfte. Hab ich wieder was gelernt.<\/p>\n<p>Gerald ist in der Zwischenzeit das seeehr weitl\u00e4ufige Gewerbegebiet in der N\u00e4he unseres Hotels abgelaufen, auf der Suche nach einem Baumarkt, um sich dort mit Klebeband und Luftpolsterfolie einzudecken.<\/p>\n<p>Am Ende sind wir fast gleichzeitig im Hotel angekommen.<\/p>\n<p>Danach haben wir das Fahrrad verpackt. Nun ja, der Karton war schon recht niedlich anzuschauen. Kein Vergleich zu meinem KARTON. <\/p>\n<p>Es kam wie es kommen musste, wir haben das Bike praktisch in die Einzelteile zerlegt, um es irgendwie in die Box zu kriegen. Wenn der Dreck am Rahmen nicht gewesen w\u00e4re, h\u00e4tte man es fast f\u00fcr fabrikneu halten k\u00f6nnen. Da hat man dann doch noch viel l\u00e4nger was vom Urlaub, wenn man das Bike zuhause wieder zusammenbauen darf. Das sollte ich mir f\u00fcr meinen R\u00fcckflug merken.<\/p>\n<p>Abends gingen wir noch lecker indisch essen und in einer Kneipe ein Bier trinken. Zum Abschluss halt nochmal auf die Pauke hauen.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag hie\u00df es dann Abschied nehmen. Gerald hat sich vom hoteleigenen Shuttle zum Flughafen fahren lassen, \u00fcbrigens ein kostenloser Service, sehr nett vom Holliday Inn.<\/p>\n<p>Ich bin in der Zwischenzeit mit dem Rad zu meinem Hostel in Downtown, HI-Calgary, gefahren und hab mich dort in einem 6-Bett Zimmer einquartiert.<\/p>\n<p>Das Hostel ist eigentlich ganz gut. Fr\u00fchst\u00fcck ist inklusive, es gibt Toast, Waffeln und Pan Cakes, Marmelade und Erdnussbutter und M\u00fcsli. Kaffee ist den ganzen Tag frei und dazu noch genie\u00dfbar. Au\u00dferdem stehen immer irgendwo Teller mit kleinen Kuchen- oder Muffinst\u00fccken rum. 2 oder 3 mal die Woche wird, vom Hostel organisiert, gro\u00df zu Abend gekocht. Da kann man sich dann z.B. f\u00fcr 5 Dollar eine fette Portion Spagetti Bolognese ordern. Ich hab&#8217;s leider zu sp\u00e4t gemerkt. Hab mich nur gewundert, dass pl\u00f6tzlich alle Spagetti vor sich stehen hatten. Den Aushang, auf dem das Ganze angek\u00fcndigt worden war, habe ich erst danach gesehen. Ich verspreche mich zu bessern. Ich werde in Zukunft Aush\u00e4nge und Bedienungsanleitungen lesen, manchmal zumindest.<\/p>\n<p>Ich hab ein paar Kneipen durchgetestet. Auf den ersten Blick sieht die Downtown ziemlich fad aus, aber bei n\u00e4herem Hinsehen findet man dann unz\u00e4hlige, teilweise recht coole, Locations. Es scheint auch eine gesunde und lebendige Punk und Alternative Szene zu geben.<\/p>\n<p>Zu meinem Bedauern musste ich feststellen, dass vom 24. bis 27. Juni ein fettes, j\u00e4hrlich wiederkehrendes, Festival steigt. An ungef\u00e4hr 30 Locations, von Kneipen \u00fcber Museen, bis hin zu Parks, spielen ca. 250 Bands, ein Gro\u00dfteil davon sogar kostenlos. Au\u00dferdem gibt es ein begleitendes Film und Kunst Programm. Aber ich bin dann schon weg. Und ich glaube auch, dass ich f\u00fcr die Zeit keine Unterkunft mehr bekommen h\u00e4tte. Ganz besonders \u00e4rgerlich finde ich, dass auf dem Festival Pentagramm auftritt. Angeblich spielt die Band, trotz ihrer irgendwie 46 j\u00e4hrigem Bandgeschichte, das erste Mal in Kanada. Und wenn man sich ihren S\u00e4nger Bobby Liebling so anschaut, dann glaubt man nicht, dass sie es noch ein zweites Mal schaffen werden, wenn es \u00fcberhaupt diesmal klappt.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 15. fahren wir in die Stadt um uns ein bisschen umzuschauen und um einen Karton f\u00fcr Geralds Fahrrad zu besorgen. Wir laufen die Fu\u00dfg\u00e4ngerzone einmal komplett ab, und biegen dann nach S\u00fcden ab, um zu einem Outdoor Laden und zu einem Bike Shop zu gehen, von denen wir wissen, dass die da sind. 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